Nutzen hochgespielt – Risiko unbekannt

das Erwachen der Valkyrjar

Der Bund will alle Mädchen ab elf Jahren gegen HPV impfen lassen. Ob das mehr Gesundheit bringt, weiss man frühestens 2030.

Der Bund fördert sie gezielt, obwohl sie umstritten ist: Die HPV-Impfung bei Mädchen.
Bild: Keystone
von Urs P. Gascheaktualisiert am 07. Juni 2018

Jedes zweite Mädchen in der Schweiz wird gegen HPV geimpft (siehe Infobox unten: «Schädliche HP-Viren»). Das ist dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht genug. Es will die Quote auf 70 Prozent hochfahren. Und wirbt daher breit mit den Vorteilen der Impfung. Das Risiko, später an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, lasse sich damit verkleinern.

Nur: Ob das stimmt, ist ungeklärt. Unbestritten ist nur: Wenn Mädchen die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr erhalten, schützt sie vor vielen humanen Papillomaviren. Es kommt weniger häufig zu Zellveränderungen, die man als Vorstufe von Krebs ambulant entfernt. Von 1000 Frauen, die zur Früherkennung regelmässig einen Pap-Abstrich machen lassen, wird bei etwa 120…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.117 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ă„ndern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ă„ndern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ă„ndern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ă„ndern )

Verbinde mit %s