Deutsche Sprache, schwere Sprache – wenn ein ausländischer Arzt Chefanweisungen mißversteht

HEIMDALL WARDA - Die das Gras wachsen hören

Ich vermute, daß nicht alleine das Sprachproblem ursächlich war, sondern das allgemeine hierarchische Klima in den Krankenanstalten. Stationsärzte sind so gut wie immer in der Ausbildung zum Facharzt und stehen unter der Knute ihrer Chefs. Man ist schnell „unten durch“ wenn man seine Unsicherheit zeigt, nachfragt, zugibt, etwas nicht zu wissen… sowohl bei dem Pflegepersonal als auch bei den Chefs und Kollegen. Hilfestellung, so wurde mir erzählt, gibt es selten und es gilt wohl bei der Ausbildung: see 1, do 1, teach 1. Also bei einer neuen Technik einmal zusehen, dann einmal selbst tun und dann sein „Wissen“ dem nächsten weitergeben. Jungärzte, denen in so einem System ein Fehler unterläuft, sind arme Schweine und Sklaven eines reformbedürftigen Systems. Einem leidtragenden Patienten dafür aber Verständnis abringen zu wollen, wäre zu viel verlangt.

http://www.lz.de/ueberregional/owl/22128246_Mindener-Arzt-verwechselt-Worte-und-wendet-falsche-Therapie-an.html

Ein aus Asien stammender Arzt des Johannes Wesling Klinikums (JWK) in Minden hat offenbar die Worte „Magnet“ und…

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