Max und Moritz- Dritter Streich

Das Erwachen der Valkyrjar

Max und Moritz

Eine Bubengeschichte in Sieben Streichen
von Wilhelm Busch


Dritter Streich

Jedermann im Dorfe kannte

Einen, der sich Böck benannte.

Alltagsröcke, Sonntagsröcke,
Lange Hosen, spitze Fräcke,
Westen mit bequemen Taschen,
Warme Mäntel und Gamaschen,
Alle diese Kleidungssachen
Wußte Schneider Böck zu machen.
Oder wäre was zu flicken,
Abzuschneiden, anzustĂĽcken,
Oder gar ein Knopf der Hose
Abgerissen oder lose,
Wie und wo und was es sei,
Hinten, vorne, einerlei,
Alles macht der Meister Böck,
Denn das ist sein Lebenszweck.
Drum so hat in der Gemeinde
Jedermann ihn gern zum Freunde.
Aber Max und Moritz dachten,
Wie sie ihn verdrieĂźlich machten.
Nämlich vor des Meisters Hause
Floss ein Wasser mit Gebrause.


Ăśbers Wasser fĂĽhrt ein Steg,

Und darĂĽber geht der Weg.


Max und Moritz, gar nicht träge,

Sägen heimlich mit der Säge,

Ritzeratze! voller TĂĽcke,

In die BrĂĽcke eine LĂĽcke.

Als nun diese Tat vorbei,

Hört man plötzlich ein Geschrei:

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