Pentagon will deutsches Kriegsschiff mit dabeihaben: Live-Ticker zum bevorstehenden Angriff der USA auf Syrien

Hier halten wir Sie über den Ablauf der Konfrontation auf dem Laufenden…

Dienstag, 10. April, 20.30 Uhr: Pentagon will deutsches Kriegsschiff vor der syrischen Küste mit dabeihaben. Dazu gerade kein Wort in der Tagesschau von eben. Der drohende Krieg wird völlig ausgeblendet! Dabei meldet das US-Army-Portal Stars&Stripes heute, dass morgen eine Kriegsflotte der Supermacht ihre Heimathäfen in den Vereinigten Staaten verlassen und nach Nahost aufbrechen werde. „Nach Angaben von Stars & Stripes werden der Einsatzgruppe der Lenkwaffenkreuzer USS Normandy sowie die Zerstörer USS Arleigh Burke, USS Bulkeley, USS Forrest Sherman und USS Farragut angehören. Später würden sich der Gruppe die Zerstörer USS Jason Dunham und USS The Sullivans anschließen. An Bord der Schiffe sollen sich etwa 6.500 US-Militärs befindern.“ Und jetzt kommt’s: „Es werde außerdem erwartet, dass sich die deutsche Fregatte Hessen der Gruppe anschließen werde.“ Der Ami befielt deutsche Teilnahme – und kein Wort dazu in der Tagesschau, geschweige denn von der Kanzlerin. COMPACT hält Sie auf dem laufenden – unterstützen Sie COMPACT.

Dienstag, 10. April, 18.15 Uhr. Der syrische General Muhammed Mulhem beschuldigt im Interview mit der russischen Plattform Sputniknews die USA, sie hätten Israel zum gestrigen Angriff auf eine Basis bei Homs angestiftet. „Es gibt keine Zweifel, dass Israel diesen Aggressionsakt anstelle der USA umgesetzt hat, Russland kündigte an, es werde auf eine US-Aggression hart reagieren, deshalb wurde Israel zum Vollzieher gemacht. Israel konnte diese Operation ohne Koordinierung mit den USA nicht durchführen.“

Dienstag, 10. April, 17.37 Uhr: Die Bild-Zeitung lechzt nach Krieg. „Bestraft Trump Diktator Assad?“ lautet die aktuelle Schlagzeile. Militäranalyst Ruslan Trad sagte dem Schmierblatt: „Wenn die USA oder Frankreich keine massive Attacke ausführen wollen, sollten sie besser gar nicht angreifen.“ Begrenzte Angriffe würden „das Regime und sein Verbündeten sowohl militärisch als auch diplomatisch stärken“.

Dienstag, 10. April, 16.11 Uhr: „Ich gehe fest davon aus, dass Trump diesmal versuchen wird, fast alle rund 20 syrischen Militärflughäfen anzugreifen und zu zerstören. Alles andere ergibt militärisch keinen Sinn“, sagte der Militärexperte Albert Stahel gegenüber Focus Online.

Dienstag, 10. April, 15:44 Uhr: Trump sagt überraschend eine Reise nach Südamerika ab. Wie das Weiße Haus mitteilte, wolle der Präsident „die amerikanische Antwort auf Syrien beaufsichtigen“. (web.de)

Dienstag, 10. April, 15.29 Uhr: Die russische Agentur Sputniknews berichtet über die Vorbereitung der syrischen Armee auf den Militärschlag: „Zum einen setzt die syrische Luftwaffe MiG-25-Jäger ein. Diese Kampfjets sind mit IR-Suchköpfen und einem Radar ausgerüstet, das Luftziele auch vor dem Hintergrund von Bodenlandschaft orten kann. Durch infrarot- und radargelenkte Luft-Luft-Raketen können diese dann bekämpft werden. Die modernsten syrischen Kampfjets sind Mig-29SM. Davon besitze die syrische Luftwaffe jedoch nur wenige. Bei einem massiven Tomahawk-Angriff der USA sollten sich die Syrer deshalb vor allem auf ihre Fla-Systeme und die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte verlassen.“ Thierry Meysson („Voltairenet“) geht davon aus, dass die Russen EMP-Waffen einsetzen könnten, um die ganze US-Militärtechnik in der Region zum Erliegen zu bringen. (Mehr dazu in COMPACT 3/2018 im Artikel „Putins Superwaffen“).

Dienstag, 10. April, 8.24 Uhr: Die syrische Armee ist ĂĽber Nacht in volle Alarmbereitschaft versetzt worden. Zum Teil wurden Waffensysteme aus StĂĽtzpunkten abgezogen und in Bunker verbrecht, um keine Ziele zu bieten. (Deutschlandfunk)

Dienstag, 10. April, 7.47 Uhr: Der Zerstörer USS Donald Cook hat seinen Ankerplatz in Zypern verlassen und fährt Richtung syrische Küste. Er soll laut der türkischen Tageszeitung Hurriyet nur noch 100 Kilometer vom russischen Marinestützpunkt Tartus entfernt sein und über 60 Marschflugkörper „Tomahawk“ verfügen. Mit Waffen dieses Typs hatte Donald Trump am 6.4.2017 bereits einen syrischen Stützpunkt als „Vergeltung“ für einen vermeintlichen C-Waffen-Angriff attackiert. (Sputnik-News)

Montag, 9. April: Präsident Trump kündigt eine militärische Antwort auf die zusammengelogene Giftgasattacke der syrischen Armee in der Dschihad-Hochburg Duma „innerhalb von 24 bis 48 Stunden an“ an. Die Verursacher würden „einen hohen Preis zahlen“, warnte er in Bezug auf Syrien und – das eskaliert die Lage besonders – Iran und Russland. Am gleichen Tag greift die israelische Luftwaffe einen syrischen Armeestützpunkt bei Homs an, 15 Tote. Brisant: Erstmals hat Israel Russland über einen solchen Angriff NICHT im Voraus informiert.

Quelle :

https://www.compact-online.de/count-down-des-schreckens-live-ticker-zum-bevorstehenden-angriff-der-usa-auf-syrien/

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