Keltisches Christentum. Eine EinfĂĽhrung

Erhard Griese - Theologie und Pilgerwege

Was ist „keltisches Christentum“? Eine Einführung

„Keltisches Christentum“ ist zunächst die Bezeichnung für das Christentum, wie es sich in seiner Eigenart auf den britischen Inseln und Irland seit der römischen Besatzung bis zur Synode von Whitby 664 nC entwickelt und dargestellt hat, auf der eine erste Anpassung an den römischen Ritus und die katholische Kirchenordnung erzwungen wurde. Es ging endgültig mit der Synode von Cashel (Irland) 1172 im römisch-katholischen Christentum auf, nicht ohne deutliche spirituelle Spuren bis heute hinterlassen zu haben.

Es war also prägend vom ersten bis 7. Jhd. und hat dann weiter bis ins 12. Jhd. die Spiritualität der keltischen Christen, d. h. der Christen in Schottland, Wales, auf der Insel Man, in Cornwall und im nördlichen England (Northumbria), vor allem aber in Irland beeinflusst. Herausragende Gestalten waren Patrick und Ninian im 5. Jhd. in Irland, Columcille (Columba d.Ä.) seit 563 in Schottland, Aidan in Northumbria (+651).

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