Kongo: Kindersoldaten trinken sogar das Blut getöteter Feinde

Der Honigmann sagt...

Ritus: Kongo-Kindersoldaten laben sich am Blut ihrer erschlagenen und erschossenen Feinde.  Foto: L. Rose / Wikimedia (PD)
Ritus: Kongo-Kindersoldaten laben sich am Blut ihrer erschlagenen und erschossenen Feinde.
Foto: L. Rose / Wikimedia (PD)

Mit anhaltender Grausamkeit tobt seit einem Jahr im Kongo neuerlich ein Bürgerkrieg. Dort werden auf beiden Seiten auch Kindersoldaten eingesetzt, d.h. Buben und Mädchen von sieben bis 13 Jahren, die den Erwachsenen im Kriegshandwerk in nichts nachstehen wollen. Jetzt wurde durch einen Bericht des UNO-Menschenrechtskommissars sogar bekannt, dass etwa Mädchen im Einsatz bei der Bürgerkriegsmiliz sogar das Blut ihrer getöteten Feinde trinken.

Innerhalb der Kampfgruppen wird der Verzehr von Feindesblut als rituelle Stärkung im Krieg angesehen und deshalb praktiziert. Und hier machen schon Kinder und Jugendliche im Kampfeinsatz eifrig mit. Eine Situation, die man auch aus anderen Teilen Schwarzafrikas, etwa Nigeria, kennt.

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