Olivenöl und Zitrusfrüchte, Kokain und illegale Einwanderung – Das Imperium des Mafiaclans* Piromalli von Gioia Tauro in Kalbrien

Der Honigmann sagt...

Hafen von Gioia Tauro in Kalabrien – Schleuse für Schmuggelware und illegale Einwanderer Foto: GJo / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)
Hafen von Gioia Tauro in Kalabrien – Schleuse für Schmuggelware und illegale Einwanderer
Foto: GJo / Wikimedia (CC BY-SA 2.5)

Ob Olivenöl und Zitrusfrüchte im Großhandel von Mailand oder in den USA, Orangen und Klementinen in Rumänien, Frankreich oder Dänemark, ob Biogas-Produktion in Ecuador, Kokaineinfuhr nach Italien oder Transport von illegalen Einwanderern nach Europa – die ´Ndrina Piromalli (´Ndrina steht in kalabrischer Mundart für Clan. Die Auslassung von Anfangsvokalen ist in süditalienischen Dialekten ein häufiges Phänomen) hat mit großer Wahrscheinlichkeit die Hände im Spiel.

In Gioia Tauro, einer 20.000-Einwohner-Stadt in Kalabrien, 30 Kilometer von der Straße nach Messina, also von Sizilien entfernt, „kann man ohne die Zustimmung des Clans nicht einmal eine Wohnung oder ein Auto kaufen“, so der Kronzeuge Antonio Russo im Frühjahr vor einem Geschworenengericht in Palmi. Die ´Ndrina Piromalli aus Gioia Tauro ist „das Alpha und Omega der organisierten Kriminalität Kalabriens“ (L’Espresso, der italienische Spiegel

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